Hadi Alizadeh

Perkussion
Iran

Hadi Alizadeh erhielt seine Ausbildung an der persischen Trommel „Tonbak“ bei Meister Bahman Rajabi (Teheran/Iran). Er gründete 2011 die Gruppe Alamto und wirkte bei vielen verschiedenen CD-Produktionen mit. 2010 erschien seine erste Solo-CD Tonbak und Daf, und der 1.Band seines Lehrbuchs für Rahmentrommel Daf für Anfänger. Beim internationalen Musikwettbewerb in Val Tidone 2011 wurde Hadi Alizadeh als bester Instrumentalist ausgezeichnet. 2012 erschien sein Buch Odd Rhythms – Theorie und Übungen für ungerade Rhythmen. 2017 gewann er mit seinem Duo-Projekt zusammen mit Gayané Sureni beim Creole Festival Bayern den ersten Preis. Seit 2019 hat er einen Lehrauftrag an der Städtischen Musikschule Nürnberg. 2020 wurde Hadi Alizadeh zum Künstler des Monats April der Metropolregion Nürnberg gewählt. Hadi Alizadeh kam im Jahr 2001 aus Iran nach Deutschland, um seinen musikalischen Horizont zu erweitern. Er lebt seit 2012 in Nürnberg, wo man ihn den »Meistertrommler von Nürnberg« nennt. Er gibt seit vielen Jahren Workshops im In- und Ausland für Anfänger und Fortgeschrittene, z.B. an der Musikhochschule Nürnberg, Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl, Masterclass London etc.. Darüber hinaus machte er sich mit zahlreichen Auftritten bei verschiedenen Festivals einer größeren Öffentlichkeit bekannt, und er wirkte bei der Organisation vieler Konzerte, z.B. dem Friedenskonzert in der Tafelhalle Nürnberg mit. Er ist ein gefragter Partner in Theaterproduktionen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit der bekannten Übersetzerin von 1001 Nacht, Dr. Claudia Ott. Hadi, die er bei ihren Vorträgen musikalisch begleitet. Nicht zuletzt ist Hadi Alizadeh ist Lehrer für persische Kalligrafie.



Utkan Aslan

Gitarre
Türkei

Utkan Aslan wurde 1995 in Istanbul, geboren. Im Jahr 2005 begann er, Gitarrenunterricht bei Kaan Umay zu nehmen. Im Jahr 2007 wurde er am staatlichen Konservatorium der Mimar Sinan Fine Arts University aufgenommen. Er ist in der ganzen Türkei aufgetreten, u.a. beim 3. Pera Guitar Festival und in der Barış Manço Concert Hall. Im Jahr 2012 wirkte er an einer CD-Aufnahme moderner türkischer Gitarrenmusik mit dem Titel Gitarla Buluşma mit. Er erhielt 2012 die Silbermedaille beim Enrico Mercatali Guitar Festival. Im Jahr 2013 gab er ein Konzert im Forum Gitarre Wien. Er besuchte Meisterkurse von vielen geschätzten Gitarristen wie Hopkinson Smith, Thomas Müller-Pering, Zoran Dukic, Aniello Desiderio, Enno Vorhoorst, Feliu Gasull, Rene Izquerdo, Dale Kavanagh, Roland Dyens, Jorgos Panetsos und vielen anderen. Derzeit studiert er im Masterstudiengang an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Laura Young.



Ivo Bärtsch

Tanz
Schweiz

Seine Tanzausbildung begann er in Chur und Zürich und beendete sie 1998 an der Ballettschule des »Hamburg Ballett John Neumeier«. Nach seinem Abschluss verpflichtete ihn Daniela Kurz als Solist ans Tanztheater Nürnberg. Im Jahr 2000 erhielt er den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden und 2019 den Anerkennungspreis der Stadt Chur. Von 2005 bis 2014 arbeitete er als freischaffender Choreograf, Tänzer und choreografischer Assistent u.a. für das Tanztheater Nürnberg, das Göteborg Ballett, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Staatsoper Stuttgart, das Tanztheater Bielefeld, das Bridging Arts Internationale Kammermusikfestival Nürnberg, das Origen Festival Cultural (Riom/CH), das Ressort K, und andere, freie in Frankreich und der Schweiz. Seit August 2014 ist er der Theaterleiter des Zuoz Globe, dem Theater am Lyceum Alpinum, wo er regelmäßig inszeniert, unterrichtet und für das Programm verantwortlich zeichnet.



Andrew Briggs

Violoncello
USA

Der Cellist wird als »ein Künstler mit einem bereits wachsenden Ruf und einer großen Zukunft« (The Well-Tempered Ear) gepriesen und ist ein Weltreisender. Zu seinen jüngsten Auftritten als Solist und Kammermusiker gehören das Bridging Arts Kammermusikfestival (Nürnberg), das Fontainebleau Festival (FR), das Terres Vibrantes Music Festival (FR), mit bevorstehenden Aufführungen des Schumann-Konzerts (Manitowoc, US) und als Gastkünstler beim Tatihou Festival (FR). In der letzten Saison spielte Andrew mit dem Ensemble Caliopée (Paris, FR), als Solocellist des Orchestre Symphonique de Bretagne (Rennes, FR) und als Rezitalist in der Fondation des États-Unis und der Cité Internationale des Arts (FR). Er schloss sein Masterstudium an der Juilliard School ab und promovierte an der University of Wisconsin mit dem Projekt Piatti and the Body: An Integrative Approach to Learning the 12 Caprices, Op. 25, zu sehen auf Youtube.com. Derzeit lebt Andrew in Paris, Frankreich, als Resident Artist an der Cité Internationale des Arts in Paris mit dem Ensemble Kimya und als Associate Artist des Terres Vibrantes Music Festival in der Auvergne. Er zog als Empfänger des Harriet Hale Woolley Stipendiums der Fondation des États-Unis nach Paris und ist derzeit Mitglied des Ensemble Kimya und des Imago Ensemble.



Sasha Calin

Oboe
Großbritannien

Die britische Oboistin ist seit 2010 als Solo-Oboistin festes Mitglied im Mozarteum Orchester Salzburg. Regelmäßige Auftritte mit namhaften Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Budapest Festival Orchestra, dem Orchester der Bayerischen Staatsoper München, der Haydn Philharmonie, dem Lucerne Festival Strings Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales ergänzen ihre Orchestertätigkeit. Nach ihrem Post-Graduate Abschluss an der Royal Academy of Music in London, 2007, setzte Sasha Calin ihre Ausbildung bei Christian Wetzel im Rahmen eines DAAD Stipendiums in Leipzig fort. Zeitgleich konzertierte sie bereits mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhaus Orchester und dem London Symphony Orchestra. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied der Orchester-Akademie der Oper Zürich, wo sie die Möglichkeit nutzen konnte, neben dem Orchesterspiel mit der modernen Oboe auch ihre Fähigkeiten auf der Barockoboe zu vertiefen. Die Kammermusik nimmt für Sasha neben der Orchestertätigkeit eine zentrale Rolle ein. So tritt sie regelmäßig mit ihren KollegInnen aus dem Mozarteumorchester auf und ist gern gesehener Gast bei diversen Festivals, wie dem Weissensee Klassik Festival in Kärnten, Bridging Arts in Nürnberg und bei Holidays with Music in Großbritannien. Ihre Leidenschaft gibt sie als Dozentin weiter und war beispielsweise in Chile bei der International Chamber Music Masterclass eingeladen. Solistisch ist sie immer wieder mit namhaften Orchestern zu erleben so z.B mit Mozarts Sinfonia Concertante im Rahmen der Salzburger Festspiele.



Elissa Cassini

Violine
Frankreich

Die franko-amerikanische Geigerin hat mit den Solopartien in den Violinkonzerten von Beethoven, Bruch, Schumann und Sibelius auf sich aufmerksam gemacht und dies mit Orchestern wie dem Orchestre de la Francophonie in Canada und dem Orquestra de Bellas Artes in Mexico City unter Jesus Medina. Mit dem Orchestre Symphonique de Bretagne und der Dirigentin Laura Jackson spielte sie unlängst American Four Seasons von Philip Glass. Seit Pierre Boulez sie mit seinen Anthèmes zum Luzern Festival eingeladen hatte, liebt sie zeitgenössische Musik und arbeitete mit berühmten KomponistInnen zusammen wie z.B. Kaija Saariaho. Sie gab bei Jérôme Combier das Violinkonzert Conditions de Lumière in Auftrag, das sie in New York, Paris und Montreal aufführte. Als Kammermusikerin trat Elissa Cassini beim Ravinia Festival in Chicago und beim Prussia Cove in England auf, wo sie mit bedeutenden musikalischen Partnern wie Itzhak Perlman, Elisabeth Leonskaja oder Bertrand Chamayou musizierte. Zudem ist sie künstlerische Leiterin des Festivals Musique dans les Vignes in Angers, Frankreich. Elissa Cassini entwickelte für Instrumentalduos das Duplexity Project in New York, wo sie in vielen Konzerthallen auftrat und den Artists International Award gewann.



Ozan Coskun

Gitarre
Deutschland

Der Gitarrist vereint in sich hohe Virtuosität mit großer musikalischer Sensibilität. Er fühlt sich daheim in vielen musikalischen Stilrichtungen, von Flamenco über Musik der spanischen Romantiker wie Tárrega und Albéniz bis hin zu den großen Lautenkompositionen von Bach, für die er eine besondere Vorliebe hat. Ein klassischer Gitarrist par excellence! Ozan Coskun, 1988 in Nürnberg geboren, hatte seine ersten musikalischen Einflüsse von seinem Vater, der mehrere Instrumente der türkischen Folklore beherrschte. Mit 15 begann er von dem Konzertgitarristen Sanel Sabitovic Unterricht in der klassischen Gitarre zu nehmen. Nach gerade erst einem Jahr hatte er das Privileg, von Carlo Dominiconi unterrichtet zu werden. Sein künstlerisches Studium an der Hochschule für Musik in Detmold hat er bei der berühmten Gitarristin Dale Kavanagh mit Bestnote abgeschlossen. Viele Meisterkurse wie z.B. bei Hubert Käppel, Thomas Kirchhoff, William Kanengiser, Pepe Romero, Alvaro Pierri, Goran Krivokapic, Zoran Dukic, Elliott Fisk, Jorge Caballero und weitere vervollkommnen seine Ausbildung. Zurzeit absolviert er die Meisterklasse an der Hochschule für Musik und Tanz in München bei Prof. Franz Halasz. Als freischaffender Künstler ist er auf eine nicht-künstlerische Beschäftigung zur Finanzierung seines Lebens angewiesen.



Aaron Dan

Flöte
Rumänien

Der gebürtige Rumäne sorgte bereits mit elf Jahren für Aufsehen als er drei Wettbewerbe gewann und mit dem Symphonieorchester seiner Heimatstadt Klausenburg Klavier- und Flötenkonzerte spielte. Nach der 8. Klasse zog Aaron nach Budapest/Ungarn, wo er das Bartók-Konservatorium absolvierte. Hier entstand das Brüder-Ensemble Duo Dan, welches (heute als Trio Dan) mehrere hundert Konzerte europaweit bestritt, drei CDs einspielte und etliche Preise gewann, auch Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen machte. Seine Studienzeit verbrachte er an der in Berlin an der Universität der Künste und der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« sowie an der Ecole Normale de Musique Alfred Cortot in Paris. 2005 gewann er den 1. Preis und drei Sonderpreise des internationalen Flötenwettbewerbs The Winner of Belgrade, Serbien, und ist seitdem ein gefragter Solist, Kammermusiker und Moderator. Aaron ist Gründungsmitglied des Ensembles Berlin Counterpoint, mit welchem er 2014 den Usedomer Musikpreis bekam und regelmäßig ausgedehnte Tourneen in Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland unternimmt. Seit seinem 10. Lebensjahr beschäftigt sich Aaron Dan mit Komposition. Sein kompositorisches Schaffen umfasst derzeit über hundert Werke und Arrangements für diverse Besetzungen, Kindermusiktheater, eine Kinderoper, Chorwerke, ein alphabetischer Zyklus über B-A-C-H sowie eine große Palette an Kammermusikwerken. Zu seinen jüngsten Projekten gehört das Werk BABEL für 40 Lautsprecher: eine Klang-Installation für 32 Gesangsstimmen und 8 Violinen, die der Universitätschor Tübingen im Juli und August 2021 im Kunstmuseum Reutlingen präsentierte. Aaron Dan lebt als freischaffender Musiker mit seiner Familie in Berlin.


Castellbank



Simone Easthope

Sopran
Australien

Die australische Sopranistin Simone Easthope ist bekannt für die Schönheit ihrer Stimme, ihr breites Repertoire und ihren instinktiven Spürsinn für die Opernbühne. Sie studierte am Sydney Conservatorium bei Maree Ryan und, ermöglicht durch den Gewinn des wichtigsten nationalen Wettbewerbs der Opera Foundation Australiens, an der Juilliard School in New York in der Klasse von Prof. Edith Wiens. Schon während ihrer Studienzeit feierte sie Erfolge als Despina in Mozarts Così fan Tutte, Miss Wordsworth in Brittens Albert Herring, Therese/Tirésias in Poulencs Les Mamelles de Tirésias und Angelique in Iberts Angelique. Auch im Oratorienfach ist sie tätig: Unter der Leitung von Helmuth Rilling sang sie den Sopranpart in Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Weitere Partien waren u.a. Carl Orffs Carmina Burana, Haydns Nelson-Messe, das Mozart Requiem, Stabat Mater von Pergolesi, und Messias von Händel. Simone Easthope hat eine besondere Affinität für das Liedrepertoire. 2012 war sie Preisträgerin des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbs in Zwickau. Etliche Liedaufnahmen von der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt wurden im Bayrischen Rundfunk übertragen. Während ihrer Zeit in New York sang sie mehrmals beim New York Festival of Song, und war dort auch Mitwirkende bei Schubert & Co, einem Projekt, in dem innerhalb eines Jahres sämtliche Lieder von Schubert aufgeführt wurden. Im Rahmen des Ghent Festivals (Belgien) gab sie einen Liederabend mit dem renommierten Pianisten Severin von Eckardstein mit Werken von Schubert, Grieg, Medtner und Messiaen. Seit 2016 hat sie ein Lied-Duo mit ihrem Ehemann, dem deutschen Pianisten Benjamin Moser. Zusammen haben sie Liederabende in Australien, Deutschland und Italien gegeben.



Marie Sophie Erndl

Flöte
Deutschland

1998 in Rosenheim geboren, erhielt ihr erstes Frühstipendium bereits im Alter von 12 Jahren. Mit ihrem interdisziplinären ensemble fraktale gewann sie den Hugo-Wettbewerb für Konzertdramaturgie und erhielt im selben Jahr das Deutschlandstipedium. Ihr Ensemble für Alte Musik Trio l`arrabiata ist Träger des live music now Stipendiums. Im Oktober 2019 erhielt sie gemeinsam mit ihrer Blockflötenduo-Partnerin Tabea Wink den ersten Preis und den Royal-Wind-Music-Price als Duo energico beim Internationalen ORDA Wettbewerb in Amsterdam. Marie nahm bereits an Meisterkursen von Dorothee Oberlinger und Maurice Steger teil und arbeitete mit international bekannten Komponisten wie Samir Ohde-Tamimi, Violeta Dinescu und Sandeep Bhagwati. Derzeit studiert Marie Erndl bei Prof. Jeremias Schwarzer und Prof. Maurice Steger den künstlerischen Studiengang im Hauptfach Blockflöte und bildet sich im Historischen Studiengang für Aufführungspraxis bei Maurice van Lieshout weiter.



Tyler Futrell

Komponist
USA

Der gebürtige Nordkalifornier und in Oslo lebende Komponist studierte vor allem bei Bent Sørensen an der Königlich Dänischen Musikakademie, bei Lee Hyla am New England Conservatory und bei Michael Jarrell an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit seinem Umzug nach Norwegen im Jahr 2010 hat Futrell mit Ensembles und Festivals wie Ultima, Borealis, Ilios, Hardanger Musikkfest, Bit20, The Norwegian Soloists‘ Choir, Alpaca Ensemble, Telemark Chamber Orchestra, Engegård Quartet, Song Circus, Karin Hellqvist, Silje Aker Johnsen, Ensemble 96, SISU, Aksiom Ensemble, Trondheim Sinfonietta und der Filmregisseurin Margarida Paiva zusammengearbeitet.
Futrell ist derzeit Teilnehmer des KUPP (Komponistenentwicklungsprogramm von Music Norway), sowie derzeitiger Empfänger des Statens Kunstnerstipendiums und kürzlich Empfänger des „Fordypningsstipendiums“ des Komponistenes vederlagsfond. Einige seiner Werke werden von der norwegischen Nationalbibliothek veröffentlicht.



Stefan Haas

Laute
Deutschland

Aktuell als Dozent für Laute an der Städtischen Sing-und Musikschule Regensburg tätig, studierte er zunächst Gitarre und anschließend Laute an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien. 2010 begann er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Julian Behr und Christine Riessner, das er 2013 erfolgreich abschloss. Neben seiner Tätigkeit als Dozent konzertiert er regelmäßig und ist schon mit Künstler:innen von internationalen Renomée wie Andreas Scholl, Maria Cristina Kiehr und Chiara Biancini aufgetreten. Mit dem Duo La Banda Fliuto und dem Trio l’arrabiata war er Träger des live music now Stipendiums. 2019 absolvierte er einen zweiten Master im Hauptfach Theorbe bei Björn Collel. Desweiteren nahm er an zahlreichen Meisterkursen mit renomierten Musikern wie Hopkinson Smith, Miguel Serdoura, Yasunori Imamura u.a. teil.



Anna Henning

Violoncello
Spanien

Anna Henning studierte Cello bei Prof. Gustav Rivinius in Saarbrücken und Prof. Leonid Gorokhov in Hannover. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Wolfgang Boettcher, Valentin Erben, Troels Svane und als langjähriges Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Erste Berufserfahrung sammelte sie bei den Essener Philharmonikern und der NDR Radiophilharmonie Hannover. Von 2018-2021 war sie als Vorspielerin im Staatsorchester Kassel unter Vertrag. Darüber hinaus schloss sie sowohl ein Studium der Instrumentalpädagogik, als auch der Elementaren Musikpädagogik ab und ist u.a. als Workshopleiterin und Musikvermittlerin tätig. Schon seit dem Beginn ihres Studiums spielt Anna auch Barockcello und durfte in Projekten mit Jörg Halubek, Bernward Lohr und dem Balthasar-Neumann-Ensemble wertvolle Erfahrungen in der Historischen Aufführungspraxis sammeln. Ab Oktober 2021 wird sie im Masterstudiengang Alte Musik an der Hochschule für Musik Nürnberg studieren.



Mónica Sardón Hidalgo

Violine
Spanien

Mónica ist gebürtige Spanierin und zog nach ihrer Ausbildung als Geigerin bei Prof. Yuri Nasushkin am Konservatorium in Oviedo nach Deutschland, um sich persönlich und musikalisch weiterzuentwickeln. An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Frau Prof. Rübenacker und an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Frau Prof. Röhrig erhielt sie jeweils ihren Master in Musikpädagogik und für Alte Musik. Parallel zum Studium besuchte sie internationale Kurse, u. a. den BISYOC-Kurs in Wales und den „Pau Casals“ Festival in Prades/ Frankreich. Auch war sie Mitglied des Jugendorchesters Spaniens und des Jugendorchesters Asturiens und gewann mit ihren Ensembles Art Strad und Arbat Duet jeweils den ersten und den zweiten Preis bei Programa Arte Joven de Castilla y León 2009 und 2010. Heute ist sie in vielen Ensembles tätig (u.a. im Bereich der historischen Aufführungspraxis) und arbeitet darüber hinaus als Geigenlehrerin. Ihr Interesse an unterschiedlichen Musikarten führte zu Engagements in vielfältigen Ensembles und Orchestern, so zum Beispiel als Konzertmeisterin beim Haydn Symphonieorchester in China im Jahr 2018, als Mitglied des Barockorchesters La festa musicale in Hannover seit 2013 oder als Geigerin beim interkulturellen Asambura-Ensemble seit 2018.



Elliott Carlton Hines

Bariton
USA

Der gebürtige Texaner studierte Gesang am Konservatorium in Oberlin, an der Juilliard School N.Y. sowie an der Internationale Meistersinger Akademie (IMA). Zur Spielzeit 2015/16 wurde Elliott Carlton Hines Mitglied im Internationalen Opernstudio Gerard Mortier des Salzburger Landestheaters, wo er u.a. als Morales/Dancaïro in Carmen, Masetto in Don Giovanni, Prosdocimo in Il turco in Italia, Sparbüchsen Billy in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, und Schaunard in La Bohème zu erleben war. In der Spielzeit 2017/2018 war Elliott Carlton Hines Ensemblemitglied des Salzburger Landestheaters und zwischen 2018-2020 war er Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Stuttgart. Im März 2021 hatte er sein Debut an der Teatro alla Scala in Kurt Weills Sieben Todsünden und Mahagonny Songspiel unter Riccardo Chailly. In der Spielzeit 21/22, er wird sein Debüt beim Aldeburgh Festival und dem Royal Opera House London (Linbury Theater) in Tom Coult’s Violet machen.



Vashti Hunter

Violoncello
Großbritannien

Die Cellistin Vashti Hunter genießt eine vielseitige Karriere als Solistin und Kammermusikerin und ist regelmäßig zu Gast bei den führenden Musikfestivals und Konzertsälen dieser Welt. In der 65-jährigen Geschichte des internationalen Wettbewerbs »»Prager Frühling« wurde sie die erste britische Cellistin, die mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Hunter ist in renommierten Sälen in ganz Europa aufgetreten. Darunter in der Londoner Wigmore Hall, dem Schloss Schönbrunn in Wien, dem Rudolfinum Prag, der Salle Moliere in Lyon, der Berliner Philharmonie und dem Pierre-Boulez-Saal. Als Solistin trat sie mit Orchestern wie den Göttinger Symphonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Pilsener Philharmonie und CHAARTS auf und arbeitete unter anderen mit den Dirigenten Gabor Tákács-Nagy und Antonello Manacorda zusammen. Als Solistin und Kammermusikerin wurde Vashti Hunter zu den wichtigen Festivals wie PODIUM, Lockenhaus, Ernen, Davos, Heidelberger Frühling, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Prussia Cove Open Chamber Music UK, Boswiler Sommer und dem Shanghai Chamber Music Festival eingeladen. Dabei hat sie mit namhaften Künstlern wie Steven Isserlis, Martha Argerich, Ivry Gitlis, Pekka Kuusisto, Ilya Gringolts, Erich Hörbarth, Nicolas Altstaedt und Vilde Frang zusammengearbeitet. Im Jahr 2010 gründete Vashti zusammen mit dem griechisch-albanischen Geiger Jonian Ilias Kadesha und dem deutsch-britischen Pianisten Nicholas Rimmer das Trio Gaspard. Das Klaviertrio hat erste Preise bei den internationalen Wettbewerben „Haydn« und »Joachim« gewonnen und tritt regelmäßig in einigen der renommiertesten Säle der Welt auf. Als erfahrene Orchesterspielerin wurde sie ebenfalls als Gastsolistin des Olso Philharmonic Orchestra, des Scottish Chamber Orchestra, der Camerata Salzburg, der Camerata Bern, der Amsterdam Sinfonietta und des Australian Chamber Orchestra eingeladen. Sie ist Solocellistin der Kammerakadamie Potsdam und häufig zu Gast beim Chamber Orchestra of Europe. Im Jahr 2015 absolvierte Vashti Hunter ein Konzertexamen bei Leonid Gorokhov in Hannover, wo sie durch großzügige Stipendien des Leverhulme Trust und der Deutschen Stiftung Musikleben unterstützt wurde. Sie studierte Kammermusik bei Hatto Beyerle, besuchte die Europäische Kammermusikakademie und studierte viele Jahre bei Steven Isserlis an der IMS Prussia Cove. Von 2017 bis 2019 unterrichtete sie Kammermusik am Royal Northern College of Music in Manchester und Cello an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.



Sebastian Jakob

Schlagzeug
Deutschland

Mit sieben Jahren erhielt er ersten Schlagzeugunterricht an der Musikschule und spielt seitdem im örtlichen Musikverein. Nach seinem Abitur am musischen Gymnasium im Jahr 2016 besuchte er die Berufsfachschule für Musik Oberfranken, wo er von Günther Peppel unterrichtet wurde. Seit 2019 studiert er an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Radoslaw Szarek. Er spielte außerdem regelmäßig in verschiedenen Jugend- und Projektorchestern mit.



Jonian Ilias Kadesha

Violine
Griechenland

Der gebürtige Athener mit albanischem Hintergrund trat bereits als Solist u.a. mit dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem griechischen Rundfunkorchester und dem Staatsorchester von Thessaloniki auf. Jonian spielte in fast ganz Europa, so in der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Progetto Martha Argerich in Lugano, auf den Festivals in Heidelberg, Lockenhaus und Hitzacker. Im vorigen Jahr war er Artist in Residence beim Boswiler Sommer Festival, wo er Violinkonzerte von Bach, Mozart und Beethoven unter Gábor Takács-Nagy aufführte, und beim Mantua Chamber Music Festival, wo er Vivaldis Vier Jahreszeiten mit dem örtlichen Kammerorchester spielte. In der Spielzeit 2018-2019 musizierte er mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Novaya Rossiya State Symphony Orchestra unter Yuri Bashmet sowie mit den Orchestern des Albanischen Rundfunks, Milano Classica und den Coburger Philharmonikern. Darüber hinaus nahm er seine zweite CD in Zusammenarbeit mit Deutschland Radio auf und gibt Konzerte in Gent und für SWR2 in der Villa Ludwigshöhe zu Edenkoben. 2017 erschien seine erste CD, die er gemeinsam mit Nicholas Rimmer eingespielt hatte und die von der Kritik sehr gelobt wurde. Im Jahr 2010 war Jonian Gründungsmitglied des preisgekrönten Trio Gaspard am Royal Northern College of Music in Manchester. Als Kammermusiker hat Jonian an zahlreichen Festivals in ganz Europa mitgewirkt, auf denen er u.a. mit Steven Isserlis, Ivry Gitlis, Nicolas Altstaedt, Thomas Demenga, Ilya Gringolts und Pekka Kuusisto zusammenarbeiten konnte. Er hat am Festival Chamber Music Connects the World in Kronberg und am Verbier Academy Festival mitgewirkt. 2018 wurde er für den YCAT (Young Classical Artists Trust, London) ausgewählt.



Michael Kerstan

Moderation, Redaktion
Deutschland

Michael Kerstan wurde nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Saarbrücken und Tübingen Assistent von Hans Werner Henze bei dessen pädagogischen Projekten in Italien, Österreich und Deutschland. Nach seiner Promotion im Fach Empirische Kulturwissenschaften in Tübingen arbeitete er als Regisseur und Dramaturg und war künstlerischer Leiter des Jugendmusikfests Deutschlandsberg, der Jungen Kultur Hallein und der KulturRegion Stuttgart. Er inszenierte auf namhaften Festivals für zeitgenössische Musik, so dem steirischen herbst, der Münchener Biennale oder den FrankfurtFesten an der Alten Oper Frankfurt. Seine Inszenierung der italienischen Erstaufführung von Henzes Oper Phaedra beim Maggio Musicale Fiorentino 2008 wurde mit dem Premio Abbiati (Preis der italienischen Musikkritik) bedacht. Mit Jugendlichen aus Hallein drehte er 1999 den einstündigen Spielfilm Pauls Party.
Kerstan hat zahlreiche Aufsätze zur Kulturpädagogik und zur neuen Musik veröffentlicht, fünf Theaterstücke und vier Opernlibretti geschrieben (u.a. für Henzes letzte Oper Gisela!), zwei Bücher über fränkische Persönlichkeiten verfasst (Bella. Odyssee einer Fürtherin in der Sowjetunion, Berlin 2005 und Souris Arche. Kurt Leo Sourisseaux und die Nürnberger Operette seit 1950, Berlin 2006) und 2017/2018 die Ausstellung Canti di Colore. I dipinti di Hans Werner Henze kuratiert, für die er auch den Werkkatalog herausgegeben hat und die in Montepulciano, Rom und Berlin zu sehen war. Mit der Gitarristin Christina Schorn und dem Schlagzeuger Ivan Mancinelli gründete er 1999 das El Cimarrón-Ensemble, das sich mit Referenz-Aufführungen des gleichnamigen Stücks von Hans Werner Henze sowie sechs Uraufführungen, u.a. von Luca Lombardi und Stefan Hakenberg, in Europa und den USA einen exzellenten Ruf erworben hat. Von 1999 bis 2004 war Michael Kerstan Pressesprecher der Nürnberger Oper, und seit 2002 wirkt er regelmäßig beim Internationalen Kammermusikfestival Nürnberg mit.



Kiara Konstantinou

Violoncello und Kuratorin »Eine Gute Halbe Stunde«
Griechenland

2006 erhielt die gebürtige Griechin ihren ersten Cellounterricht bei Nikolaos Kotzias ans Orfeio Konservatorium. Dort schloss sie ihr Cello-Diplom mit Auszeichnung ab. 2017 wurde sie in die Klasse von Prof. Markus Wagner an der HfM Nürnberg aufgenommen, wo sie ihr Bachelorstudium abgeschlossen hat. Zurzeit macht sie ihr Masterstudium in der Klasse von Prof. Wagner weiter. Sie interessiert sich sehr für aktuelle Musik und die Vermittlung dieser. Daher absolvierte sie zusätzlich während ihrem Bachelor einen Profilschwerpunkt in aktueller Musik bei Prof. Nina Janßen-Deinzer. Während der vier Studienjahre an der Hochschule für Musik Nürnberg hat sie sich zusätzlich für Komposition und elektronische Komposition interessiert und hat an vielen Kursen, Workshops und Seminaren teilgenommen sowie mit eigenen Kompositionen Konzerte in Deutschland und in Griechenland aufgeführt. Währenddessen führte sie als Cellistin im Bereich aktueller Musik Werke von H. Lachenmann, G. Crumb, I. Xenakis, John Cage, E. Poppe, K. Gourzi und weiteren auf, die sie bei u.a. Prof. Janßen-Deinzer, Prof. Peter Gahn, Helmut Lachenmann, Enno Poppe studiert hat. Seit 2020 hat sie die »Eine Gute Halbe Stunde«-Konzertreihe konzipiert als Teil des jährlichen Kammermusikfestivals Nürnberg. Im letzten Jahr hat sie mit verschiedenen Ensembles zahlreiche Wettbewerbe gewonnen: D-bü 2020 (Cellistin/Komposition), HUGO 2021 (SoundDesign), Mozart Verein Wettbewerb 2020 (Cellistin). Als Assistentin des Komponists Stefan Hakenberg führt sie zurzeit einen Kompositions- Workshop, in welchem sie mit Kindern arbeiten und zusammen Teile für die Comunity-Oper Niemands fantastische Reise komponierten. Außerdem arbeitet sie zurzeit als Cellolehrerin an den Musikschulen in Neumarkt, Windsbach und Postbauer-Heng. Darüber hinaus wurde sie Deutschlandstipendiatin (2020) und Stipendiatin zur Realisierung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung (2019), wo sie das »ensemble katharsis« für neue Musik konzipiert hat. Seit 2019 ist sie ein Gründungsmitglied des Ensembles als Cellistin und Komponistin elektronischer Musik.



Riikka Läser

Choreografie und Tanz
Finnland

Riikka Läser absolvierte ihre Ausbildung in Zürich und an der Ballettschule des Hamburg Ballett/ John Neumeier. Während dieser Zeit erhielt sie dreimal in Folge das Migros Stipendium. Von 1998–2005 war sie beim Tanztheater Nürnberg (Leitung: Daniela Kurz) engagiert, wo sie mit zahlreichen international renommierten Choreografen wie z.B. Tero Saarinen, Nicolo Fonte und Javier De Frutos arbeitete. Seit 2005 ist sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin tätig und war u. a. beim Aldeburgh Music Festival, den Bregenzer Festspielen, der Canadian Opera Company und mehrfach beim Festival Origen Cultural zu Gast. Außerdem kommen seit einiger Zeit vermehrt Regiearbeiten hinzu, zuletzt für Bridging Arts / Salzburg: Benjamin Brittens Oper Noahs Flut (ausgez. mit dem Salzburger Landespreis für kulturelle Bildung 2016), sowie Was bleibt, oder die Geschichte eines Rattenfängers, eine Community-Oper von Matthew King; die Tanzminiatur Deux Femmes für das Origen Festival Cultural und Bedford Suite, ein Tanztheater für den Zuoz Globe.



Mathilde Lauridon

Violine
Italien

In Triest geboren, wuchs sie in einer Musikerfamilie in Paris auf, die sich durch eine große kulturelle Vielfalt auszeichnet. Sie folgt der Familientradition, indem sie ihre Studien in verschiedenen europäischen Ländern, Paris, Deutschland (Düsseldorf, Mannheim) und Rom fortsetzt. Während ihres Studiums trat sie dem 1986 von Claudio Abbado gegründeten Gustav Mahler Jugendorchester bei und entdeckte so das große symphonische Repertoire, das sie später auch an der Académie de l’Orchestre de Paris studierte. Sie ist Gründerin des Alma Mahler Kammerorchesters, bestehend aus ehemaligen Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters und gewann mit diesem Ensemble den ersten Preis des Bruno Frey Musikpreises und trat bei verschiedenen Festivals wie Settimane Musicali Gustav Mahler – Dobbiaco, Teatro Verdi – Triest (Italien) auf, Rencontres Musicales Festival in Noyers-sur-Serein (Frankreich), Vendsyssel Festival, Hindsgavl Festival (Dänemark), Eggenfelden Musik Festival (Deutschland), Rencontres Musicales d’Evian (Frankreich)… Immer sensibel für zeitgenössische Musik, nimmt sie schon in jungen Jahren an Meisterkursen des Ensemble Itinéraire in Paris teil, das zahlreiche Werke geschaffen hat und seit 2019 mit dem Ensemble Intercontemporain auftritt. Sie unterrichtet am Georges Bizet Konservatorium in Paris. Mathilde Lauridon spielt eine Geige von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1830, die ihr von der Familie Navail ausgeliehen wurde.



Juan Maria Raso Liarás

Violoncello
Deutschland

Juan Maria Raso Liarás absolvierte sein Masterstudium im Fach Violoncello an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Prof. Markus Wagner, sowie den Masterstudiengang Kammermusik mit dem Trio Yugen an der Hochschule für Musik und Theater München bei Dirk Mommertz und Wen Sinn Yang. Zuvor war er Jungstudent bei Alfredo Guerrero, machte seinen Bachelor am Conservatorio Superior de Música de Aragón bei Fernando Arias. Außerdem studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin bei Prof. Eberhard Feltz. Juan gewann den Wettbewerb Ibercaja-Stipendium und nahm die Variationen von Martinu auf. Seine Karriere im Bereich der Kammermusik begann mit dem Klimt Quartett, dieses wurde durch das Quiorga Quartett unterstützt. Mit seinem Quartett gewann Juan verschiedene Preise wie den 80. Concurso Permanente de Juventudes Musicales und war u.a. im Finale des El primer Palau 2014 in Barcelona. Auf der Suche eine neue Entwicklung seines Klanges nahm er Unterricht im Barockcello bei Jan Kunkel, Amandine Beyer und Olivier Fourés; mit der Inspiration von hervorragenden Künstlern wie Wen Sinn Yang, Claudius Popp, Eberhard Feltz und Eckart Runge erweiterte seinen Horizont als Musiker. In dieser Periode war er Träger des DAAD Preises und Finalist des Wettbewerbes Eva Pirazzi Stiftung. Im Jahre 2018 gründete er gemeinsam mit Mariko Nishikawa und Mika Yamamoto das Klaviertrio Yugen Trio an der Hochschule für Musik Nürnberg. Mit diesem Trio bekam er zahlreiche Auszeichnungen und gewann sowohl nationale als auch internationale Wettbewerbe. Sein Fokus liegt derzeit auf dem Yugen Trio und seiner Tätigkeit als Cellolehrer.



Thomas Nunner

Kammerschauspieler
Österreich

Thomas Nunner stammt aus Graz in der Steiermark. Er erhielt seine Ausbildung in Wien an der Schauspielschule des Volkstheaters. Nach Arbeiten in Wien, Graz und Bregenz folgte ein Engagement an den Städtischen Bühnen Münster, wo er auch für den WDR arbeitete uns den Darstellerpreis des Theatervereins bekam. 1996 wurde er von Holger Berg nach Nürnberg engagiert und ist seitdem Ensemblemitglied. Er war hier in vielen großen Rollen zu sehen: In antiken Stücken (als Kreon, Jason, Agamemnon, Aigisth, Eteokles), in Klassikern von Shakespeare (Mercutio, Malvolio) und Molière (Alceste), von Lessing (Guastalla, Saladin), Schiller (Don Carlos, Leicester, Dauphin Karl VII, Phillip II), Goethe (Tasso, Pylades), Kleist (Kurfürst), Büchner (Danton), Ibsen (Hjalmar Ekdal, Rörlund, Lyngstrand), Tschechov (Platonov, Andrei), in Stücken der klassischen Moderne: Sternheim (Maske, Paul Schippel), Mann (Christian Buddenbrook), Horvath (Alfred, Kasimir), Beckett (Estragon), Arthur Miller (Pastor Parris, Happy), und in zeitgenössischen Stücken von Mark Ravenhill, Dennis Kelly, Peter Handke, Thomas Bernhard, Werner Schwab, Elfriede Jelinek, Sibylle Berg, Wolfram Lotz, Tracy Letts… Diese Arbeiten entstanden mit Regisseur:innen wie Klaus Kusenberg, Georg Schmiedleitner, Stefan Otteni, Nicolai Sykosch, Titus Georgi, Volker Schmaloer, David Mouchtar-Samorai, Enrico Lübbe, Shirin Khodadadian, Peter Wittenberg, Bettina Bruinier und vielen anderen. Nunner arbeitet gerne und regelmäßig als Sprecher für den Bayerischen Rundfunk, das Nürnberger Kammermusikfestival, das Ensemble Kontraste und andere. 2011 wurde er zum bayerischen Kammerschauspieler ernannt.



Frances Pappas

Mezzosopran und Kuratorin
Griechenland

Die Mezzosopranistin Frances Pappas ist Kanadierin griechischer Herkunft. Neben dem klassischen Opern- und Konzertrepertoire widmet sie sich intensiv zeitgenössischer Musik sowie der griechischen Volksmusik. Ihre Vielseitigkeit brachte sie mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen zusammen, u.a. mit Dave Brubeck, Yehudi Menuhin, Mikis Theodorakis, dem Filmregisseur Percy Adlon oder der Choreografin Daniela Kurz. Bis 2009 war sie an der Staatsoper Nürnberg engagiert, wo sie alle großen Partien ihres Fachs sang. 2016 war Frances Pappas erstmalig bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung von Thomas Adès’ The Exterminating Angel engagiert. 2017 wirkte sie dort in der Neuproduktion von Alban Bergs Wozzeck mit. 2019 ist sie bei den Salzburger Festspielen als Junon (Orphée aux Enfers) in der Neuinszenierung von Barrie Kosky zu sehen, zusammen mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Enrique Mazzola. Auf dem Konzertpodium war Frances Pappas u.a. in der Londoner Wigmore Hall mit Brahms-Liedern zu hören. Eine Zusammenarbeit verbindet sie mit der Tonhalle Düsseldorf, dem Orchestre symphonique de Mulhouse, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Orquestra Simfònica de Barcelona und dem Gewandhausorchester Leipzig. Der Bayerische Rundfunk, BBC Radio, Radio France und CBC Radio haben zahlreiche Konzerte mit ihr gesendet. Im März 2008 wurde Frances Pappas zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Sie ist Mitbegründerin (2002) und bis heute Teil der künstlerischen Leitung des Internationalen Kammermusikfestivals Nürnberg, jetzt Bridging Arts Nürnberg, das 2007 mit dem Kulturpreis der Stadt Nürnberg, mit dem Zukunftspreis der Sparda-Stiftung 2018 ausgezeichnet sowie im gleichen Jahr für den JUNGEN OHREN PREIS nominiert wurde. 2014 gründete sie Bridging Arts Salzburg. Für die Gesamtleitung der Community-Opernproduktion Noahs Flut von Benjamin Britten wurde sie 2016 mit dem Landespreis für kulturelle Bildung des Landes Salzburg ausgezeichnet.



Julienne Pfeil

Schauspiel
Schweiz

Julienne Pfeil wurde in St. Gallen geboren. Sie studierte Violine und Schauspiel in Zürich und gastierte als Schauspielerin in St. Gallen, an der Staatsoper Stuttgart sowie am Landestheater Tübingen, wo sie ihr erstes Festengagement antrat. 2011 wurde sie mit dem Armin-Ziegler-Preis für hervorragende Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet sowie im Jahrbuch von Theater heute 2011 als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Ab 2014–2018 war sie am Salzburger Landestheater engagiert und war dort unter anderem als Elisabeth in Schiller ́s Don Carlos, als Lady Milford in Kabale und Liebe, als Lena in Büchners Leonce und Lena oder als Staatsanwältin in Terror zu erleben. Seit 2019 dreht sie für Film und Fernsehen. Sie wird zum Beispiel als Minna Wagner in dem international besetzten Film The Zurich Liaison – Wagner’s one and only Love zu sehen sein.



Ferdinand Reitberger

Schlagzeug
Deutschland

Ferdinand Reitberger (*1996) hat bei Professor Radoslaw Szarek und Roland Schmid an der Hochschule für Musik Nürnberg sein Bachelorstudium im Fach Pauke/Schlagzeug absolviert und beginnt dort im Herbst mit seinem Masterstudium. Seit Beginn seiner ersten Berührung mit den Schlaginstrumenten im Kindesalter steht für ihn das Zusammenspiel mit anderen im Mittelpunkt. Dies hat dazu geführt, dass sein Fokus auch heute auf dem Musizieren in der Gruppe liegt, vor allem im Orchester. Ferdinand hat bereits in mehreren professionellen Orchestern im Rahmen von Praktika (Hofer Symphoniker; Philharmonisches Orchester des Landestheaters Coburg) und einer Akademiestelle (Hessisches Staatsorchester Wiesbaden) gespielt. Doch auch das solistische Musizieren ist Bestandteil seines musikalischen Profils. Er konnte beispielsweise beim Schlagzeugwettbewerb der nordbayerischen Musikhochschulen 2018 einen Teil seines Solorepertoires präsentieren, was zu einem 2. Preis führte.



Nicholas Rimmer

Klavier
Großbritannien

Der in England geborene Pianist Nicholas Rimmer studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und Musikwissenschaft an der Cambridge University. Er rundete seine kammermusikalische Ausbildung bei Wolfram Rieger und dem Alban Berg Quarett ab. Rimmer konzertierte auf namhaften Bühnen wie der Londoner Wigmore Hall, dem Münchner Gasteig, der Tonhalle Zürich. Als Solist spielte er u.a. mit der NDR-Radiophilharmonie, den Hamburger Symphonikern, der Manchester Camerata und dem Auckland Philharmonia Orchestra. Er war zu Gast bei den renommierten Festivals in Aldeburgh, bei der Musikwoche Hitzacker, beim Boswiler Musiksommer, beim Heidelberger Frühling und beim Lucerne Festival. Zu seinen Einspielungen zählen Aufnahmen mit Nils Mönkemeyer, ausgezeichnet mit dem Echo Klassik 2009. Seine Einspielung der kompletten Werke für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm mit Tianwa Yang wurde mit dem Diapason d’Or, dem Pizzicato Supersonic Award und dem International Record Review ‚Outstanding‘ Award ausgezeichnet. Nicholas Rimmer hat eine Solo-CD mit Werken von Richard Strauss eingespielt, außerdem eine mit Werken von Haydn, Beethoven, Byrd, Poulenc u.a. Zu seinen festen Ensembles gehören das Trio Gaspard (Jonian Ilias Kadesha, Violine und Vashti Hunter, Violoncello) und das Trio Belli-Fischer-Rimmer in der einzigartigen und experimentellen Besetzung Posaune-Percussion-Klavier. Mit Johannes Fischer ist außerdem ein Stummfilm-Projekt in Planung. Zu seinen weiteren Kammermusikpartnern zählen Nicolas Altstaedt, Sebastian Manz, Maximilian Hornung, Gabriel Schwabe, und das Quatuor Hermès. Als gefragter Liedbegleiter ist Rimmer Mitgründer der innovativen Liederabend-Reihe »Klangwerk Lied« in Freiburg. Er arbeitet regelmäßig mit Künstlern der jungen Generation von Liedsängern wie Simon Bode, Ronan Collett, Sylvia Schwartz, Anna Lucia Richter, Katharina Persicke und anderen zusammen. Seit 2020 unterrichtet Nicholas Rimmer als Professor für Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg.



Ayala Rosenbaum

Klavier
Israel

Ayala Rosenbaum wurde in Tel Aviv geboren, wo sie Klavierunterricht bei Prof. Pnina Salzman und Dina Turgeman erhielt. Nach einem Bachelorabschluss in Geschichtswissenschaft an der Tel Aviver Universität und einem Master-Klavierstudium an der Buchmann-Mehta Musikschule studierte sie Liedgestaltung und Kammermusik bei Prof. Phillip Moll an der Felix Mendelssohn Bartholdy-Musikhochschule in Leipzig. Sie tritt regelmäßig in Solokonzerten auf und begleitet Sänger:innen auf Konzerten und Liederabenden. Ayala Rosenbaum Korrepetitorin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.



Jacob Scharfman

Bariton
USA

Der Bariton Jacob Scharfman schloss 2018 sein Studium an der New Yorker Juilliard School mit dem Master of Music ab, war im selben Jahr Halbfinalist bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und sang auf der Bühne der Met. Nachdem er im Sommer 2018 am Merola Opera Program der San Francisco Opera teilnahm, wurde er 2018/2019 Mitglied des Opernstudios des Salzburger Landestheaters und gab hier sein europäisches Debüt. Während der Spielzeit 2019/2020 sang er am Opernstudio der Opéra national du Rhin in Straßburg. Beim Viñas Wettbewerb des Gran Teatre del Liceu Barcelona gewann er 2018/2019 den Preis in der Kategorie Oratorium-Lied. 2021 erreichte er den ersten Platz beim Wettbewerb der US-amerikanischen National Opera Association und erhielt beim Österreichischen Musiktheaterpreis eine Nominierung in der Kategorie Bester männlicher Nachwuchs. 2021/2022 wird er als Residenzgast an der Oper Chemnitz singen und Rollendebüts als Escamillo in Carmen, als Vater in Hänsel und Gretel und als Ein Steuermann in Tristan und Isolde geben.



Peter Selwyn

Dirigent und Klavier
Großbritannien

Der gebürtige Brite studierte Sprachwissenschaft an der Cambridge Universität und danach Klavier an der Royal Academy of Music in London. Er hat mehr als 60 Opern dirigiert, in Deutschland, wo er 1999-2004 als Kapellmeister und Studienleiter am Staatstheater Nürnberg tätig war und in seiner Heimat, wo er für Welsh National Opera, Opera North, English Touring Opera, Opera Holland Park, European Chamber Opera und Pimlico Opera dirigiert hat. Oper- und Konzertauftritte führten ihn auch nach Australien, Oman, Italien, Ungarn, Tschechien und Singapur. Er war musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen und erarbeitete zusammen mit Giuseppe Sinopoli und Adam Fischer den Ring-Zyklus 2000-2002. In seiner Heimat ist er als Wagner-Spezialist anerkannt, und hat bei 7 gesamten Ring-Zyklen mitgewirkt, sowohl in Bayreuth als auch in Covent Garden, Opera du Rhin Strasbourg, Nürnberg, beim London Philharmonic Orchester und bei der Longborough Festival Opera. Für das Grimeborn Festival in London dirigiert er die reduzierte Fassung des Zyklus von Jonathan Dove. Als musikalischer Assistent hat er auch für die English National Opera, Den Norske Oper, an der Hamburgischen Staatsoper und bei den Bregenzer und Aldeburgh Festspielen mitgewirkt. Er war künstlerischer Leiter und Mitbegründer des Internationalen Kammermusikfestival Nürnberg, in dessen Rahmen er vier Opern von Benjamin Britten und zwei Weltpremieren dirigierte. Aktuell hat er hat eine Professur an der Royal College of Music, London, inne.



Joshua Stewart

Tenor
USA

Der amerikanische Tenor konzertiert häufig auf der ganzen Welt. Der Künstler ist seit langem mit der Titelrolle in Charlie Parkers Yardbird verbunden, die er zuvor an der Madison Opera, der Atlanta Opera und der Arizona Opera gesungen hat; seine Darbietung in dieser Rolle ist von seinen hoch angesehenen Auftritten als Jazzkünstler geprägt. Geboren und aufgewachsen in New Orleans, veröffentlichte Joshua im Alter von 12 Jahren ein Soloalbum mit dem Titel New Orleans Jazz Prodigy, das vom legendären Trompeter Milton Batiste produziert wurde. Er besuchte das renommierte New Orleans Center for Creative Arts (NOCCA) und reihte sich damit in die Liste der angesehenen Absolventen ein: Wynton Marsalis, Harry Connick, Jr., Terence Blanchard, Christian Scott, Troy »Trombone Shorty« Andrews und Jonathan Batiste. Joshua Stewart ist Absolvent des Curtis Institute of Music in Philadelphia und ehemaliges Mitglied des Studios der Bayerischen Staatsoper München, wo er 2012 debütierte und in der Saison 2013/14 in Produktionen von Kollegen wie Christoph Loy, Richard Jones, Constantine Trinks, Kent Nagano, Dan Ettinger und Maurizio Benini auftrat. Er ist für mehrere Staatsoberhäupter aufgetreten, darunter König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia von Schweden sowie die Präsidenten George H. W. Bush, William J. Clinton und Barack H. Obama.



Gayane Sureni

Gesang
USA

Die armenische Sopranistin Gayané Sureni hat in Armenien klassischen Gesang, Jazz und armenische Volksmusik studiert. Dort war sie mit verschiedenen Ensembles als Solistin tätig. In Deutschland gab sie bereits viele Konzerte. Sie wurde als Sängerin in den Vatikan eingeladen, um dort einen Gottesdienst zu gestalten. Als Solistin ist sie mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland und bei Festivals tätig. Seit 2014 arbeitet Gayané Sureni mit der Musikgruppe Alamto zusammen. Im gleichen Jahr führte diese fruchtbare Zusammenarbeit zu dem erfolgreichen Auftritt beim Weltmusik Festival Bardentreffen in Nürnberg. Seit 2015 treten Gayané Sureni und der iranische Perkussionist Hadi Alizadeh erfolgreich als Duo auf. 2017 gewinnen die beiden mit ihrem Duo-Projekt beim Creole Festival Bayern.



Radoslaw Szarek

Schlagzeug
Polen

Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Seine Leidenschaft für das Schlagzeug entdeckt er sieben Jahre später. Szarek absolviert das Musische Gymnasium in Bydogoszcz bei Miroslaw Zytaund Maciej Korpal. 2002 setzte er sein Schlagzeugstudium in Nürnberg bei Professor Hermann Schwander fort. Zwei Jahre später folgt ein zweites Studium im Bereich Jazz bei Hans-Günter Brodmann. Er gewann verschiedene Preise bei Wettbewerben, unter anderem beim Schlagzeug-Wettbewerb in Warschau und Breslau, dem internationalen Schlagzeugwettbewerb in Fermo/Italien (Preise in den Kategorien Klassik und Jazz), dem Mozartwettbewerb in Nürnberg, dem Krzysztof Penderecki Wettbewerb für zeitgenössische Musik, dem Bruno Rother-Jazz-Wettbewerb in Fürth. Radek Szarek ist Stipendiat der DAAD-Stiftung und der Yehudi-Menuhin-Stiftung. Im Jahr 2013 wurde er zum Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik Nürnberg berufen.



Andrew West

Klavier
Großbritannien

Andrew West musiziert weltweit als Solist, Begleiter und Kammermusiker. Als Pianist und Künstlerischer Leiter war er von 2002 – 2018 eng involviert in das Bridging Arts Kammermusikfestival. Seine langjährige Partnerschaft mit der Flötistin Emily Beynon führte zu Auftritten bei den BBC Proms, dem Edinburgh International Festival und dem Concertgebouw Amsterdam. Zurzeit arbeiten sie an einem Fünf-CD-Projekt, das sich auf die Fülle der Musik konzentriert, die in den 1930er und 1940er Jahren für Flöte und Klavier geschrieben wurde. Seit vielen Jahren ist er regelmäßiger Begleiter des Tenors Mark Padmore in einem Repertoire, das von Schubert und Schumann bis zu Henze und Birtwistle reicht. Neben dem klassischen Recital-Format sind sie auch in Theateraufführungen von Schuberts Winterreise aufgetreten und haben beim Aldeburgh Festival eine Reihe von Diskussionen über die Poesie und Musik von Benjamin Britten geleitet. Mit dem Bariton Roderick Williams hat er kürzlich mehrere CDs aufgenommen, darunter Lieder von Stanford und eine CD mit dem Titel Birdsong, auf der Schumanns Frauenliebe und -leben und Lieder von Brahms zu hören sind. Sein Lockdown-Projekt war das Erlernen von Bachs Goldberg-Variationen, die im März 2021 zum ersten Mal öffentlich aufgeführt wurden! Andrew West studierte Englisch am Clare College, Cambridge, bevor er mit dem Musikstudium bei Christopher Elton und John Streets an der Royal Academy of Music in London begann. Dort bekleidet er mittlerweile eine Professur für Begleitung und Kammermusik, und im Jahr 2019 wurde er zum Fellow der Royal Academy of Music gewählt.



Anna Wojtas

Schlagzeug
Tschechien

Trotz ihres jungen Alters hat sie bereits 3 Alben aufgenommen und auf Festivals in Europa (Polen, Tschechen Republik, Österreich, Bulgarien, Deutschland) gespielt. Anna gewann viele Wettbewerbe, z.B. den 2. und 3. Platz beim internationalen Wettbewerb Italy Percussion Competition in Montesilvano. Sie bekam eine besondere Auszeichnung als beste Schlagzeugerin beim internationalen Big-Band-Wettbewerb in der Tschechischen Republik.



Corey Worley

Viola
USA

Der in Paris lebende amerikanische Bratschist Corey Worley ist Absolvent des Oberlin College and Conservatory, wo er sowohl Bratsche als auch Psychologie studierte. Vor kurzem schloss er sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris ab, wo er seinen Master machte. Als leidenschaftlicher Verfechter der zeitgenössischen Musik ist Corey mit dem International Contemporary Ensemble, dem Ensemble Proton und Mitgliedern des Ensemble Intercontemporain aufgetreten. Er konzertierte in ganz Nordamerika und Europa und trat u.a. beim Ojai Music Festival, im Kennedy Center, bei Bayerischer Rundfunk Radio Klassik und beim Bang on a Can Marathon auf. Corey hat viele renommierte Akademien besucht, darunter die Lucerne Festival Academy, das National Arts Center Young Artist Program und das Conservatoire Américain de Fontainebleau. Er hat bei Elias Goldstein, Peter Slowik und Pierre-Henri Xuereb studiert und wurde von Garth Knox, Sabine Toutain und Laurent Verney betreut. Als Pädagoge und Akademiker wurde Corey in die Phi Beta Kappa Ehrengesellschaft für herausragende akademische Leistungen aufgenommen, war Forschungsassistent für Psychologie bei Dr. Noa Kageyama (Juilliard) und Dr. Jeffrey Huber (ehemaliger olympischer Tauchtrainer der USA) und unterrichtet ein Studio mit jungen Musikern aus über sechs verschiedenen Ländern.



Maren Zimmermann

Dramaturgie und Kuratorin
Deutschland

Maren Zimmermann war als Schauspieldramaturgin am Theater Erfurt, dem Staatstheater Karlsruhe und von 2000 bis 2011 am Staatstheater Nürnberg tätig. Seitdem arbeitet sie freiberuflich u.a. für Schauspiel und Ballett des Salzburger Landestheaters, das Staatsballett Karlsruhe, Bridging Arts Nürnberg, die Sabunkaran Theatre Group in Sulaymaniyah / Irak und für diverse Literaturfestivals des Autors Albert Ostermaier. Ihre besondere Liebe gilt dabei spartenübergreifenden Projekten. 2017 erschien bei starfruit publications ihr erstes Buch Ganz Nürnberg war in einem Rausch über den Pokalsieg des 1. FCN im Jahr 2007. 2019 bis 2021 war sie Teil des Redaktionsteams von »rollator – Magazin für Nürnberg«, ein Projekt der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas 2025. Außerdem veröffentlicht sie in diversen Publikationen zu den Themen Theater und Tanz.